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 Haus am See

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Adamant
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BeitragThema: Haus am See   Di 17 Nov 2009, 09:30


Eine kleine Straße führt von Duckberg aus zu dem kleinen Hügelzug, der östlich in direkter Nachbarschaft zum Dorf liegt. Es dauert nicht lange, bis sich die landwirtschaftlich geprägte Gemarkung immer mehr in ein naturparkähnliches Gebiet wandelt. Je weiter man kommt desto mehr öffnet sich die traumhafte, ruhige, irgendwie in sich geschlossene Anlage.

Je weiter man schlendert desto mehr erschließen sich natürlich gestaltete Lebensräume, worin sich dunladanische Bewohner, einheimische Pflanzen und Tiere wohlfühlen. Teiche, blühende Wildblumen, gemütliche Sitzplätze, bewachsene Trockenmauern, farbenprächtige Hecken, Obstbäume und Baumgruppen fügen sich harmonisch ineinander.

Am Ende der Straße steht ein Haus am See. Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg.
Verschiedene exotischen Bäumchen ziehen mit ihren gelben, orangen und lilafarbenen Früchten den Blick an.

Das Anwesen diente früher als wissenschaftlicher und privater Rückzugsort des Leiters der Magierakademie. Hochbegabte Meisterschüler wurden hier manchmal für besondere Aufgaben zusammengezogen. Meist traf man sich zu diesem Zweck in dem runden Turm, der sich an dem südöstlichen Trakt des Hauses befand und der einst das private Labor und die private Bibliothek des Akademieleiters barg. Doch vor allem wurde das Anwesen auch dann benutzt, wenn der Leiter Besuch von jungen, vielversprechenden Adeptinnen hatte, mit denen er ein längeres, ungestörtes, ernstes Gespräch führen wollte. Seit die Verbindung Duckberg verlassen hatte, stand das Anwesen leer.

Nun ist das solide Steinhaus samt Seitentrakt sorgfältig und liebevoll renoviert und mit einem neuen Dach und neuen Fenstern sowie Fensterläden versehen. Auch der alte Turm wurde wieder in Stand gesetzt. Jetzt bietet er sieben gemütliche runde Zimmer mit Fenstern nach allen Seiten, die einen schönen Ausblick auf die Silhouette der Stadt Gol'dra am gegenüberliegenden Ufer des Sees und gleichzeitig eine gute Übersicht über das Gebiet Duckberg bieten. Ganz besonders idyllisch wirkt das Haus, wenn in warmen Sommernächten der Mond hell darauf scheint und eine silberne Straße in den See malt.

Die Haupteingangstür an der Vorderseite des Steinhauses führt in eine großzügige Diele, in der gemauerte Schränke mit hölzernen Türen viel Platz zum Verstauen bieten. Von hier gehen vier Räume ab, eine fünfte Tür an der Stirnseite der Diele, direkt neben der aufsteigenden Wendeltreppe in das Obergeschoss, führt in den Seitentrakt und von dort in den Turm.

Die alten Eichendielen der Fußböden wurden geschliffen und poliert, die Wände mit sanften, freundlichen Farben ästhetisch gestaltet. Jedes seewärts gerichtete Fenster des Untergeschosses reicht bis zum Boden und dient gleichzeitig als Tür, sodass es einen Zugang auf die mittelpunktsgleich angelegene Terrasse gewährt, die sich vor dem Haus befindet. Ein paar wetterfeste Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Wasser laden zum Verweilen ein.

Der geräumige Hauptwohnraum ist ein kunstvoll gestaltetes Refugium mit großen Fenstern, die den Blick auf den beschaulichen See freigeben. Das Eichenparkett ist dezent mit außergewöhnlichen Intarsienornamenten versehen. An der Innenwand prangt ein stattlicher, antiker Kamin. In den Boden vor ihm ist ein Mosaik eingelassen, das eine fröhliche Jagdszene mit einigen unbekleidet jagenden Elfen zeigt. Rechter Hand steht ein kunstvoll geschmiedetes Kaminbesteck. Linker Hand wartet fein säuberlich aufgestapelt, trockenes Kaminholz darauf genutzt zu werden. Bis auf einen dicken Teppich mitten im Raum und schweren, dunkelgrünen Samtvorhängen, die schmückend neben den Fenstern hängen, ist der Raum ebenso leer wie die anderen unteren Räumlichkeiten.
Die drei anderen Zimmer des Untergeschosses sind ebenfalls alle großzügig geschnitten und durch die vielen Fenster selbst im Spätherbst hell und sonnig, was durch die Farbgebung der einzelnen Räumlichkeiten noch unterstrichen wurde. Die letztendliche Ausgestaltung der unteren Räumlichkeiten harrt auf die persönliche Möblierung und Note durch den künftigen Hausherrn.

Im Obergeschoss ist dort, wo der Schornstein des Kamins nach oben kommt, ein großer Kachelofen gebaut, dessen Kacheln eine ähnliche Szene zeigen wie auf dem Mosaik im Hauptwohnraum. In den kalten Jahreszeiten strahlt er einen angenehme Wärme ab. Die Zimmer sind überwiegend als Schlafräumlichkeiten geschmackvoll eingerichtet. Einige Besonderheiten wie kleine edel ausgestattete Aufenthaltsräumlichkeiten zwischen den Schlafgemächern, begehbare Kleiderschränke und feine Stoffe zeugen von einer vornehmen Lebensart und gern gesehenen weiblichen wie männlichen Gästen.

Der Seitentrakt mit vielen großen Fenstern beherbergt eine großzügige, vollständig eingerichtete Küche mit einem schönen, sonnigen Sitzplatz für acht Personen an einem alten, blankgescheuerten Eichentisch. Eine Küchentür führt in einen Kräutergarten und von dort aus in den dahinter liegenden Naturgarten.
Eine verdeckte Bodenklappe führt in den Gewölbekeller. Er ist vollständig trocken und unterteilt in mehrere Räume. Zwischen den gefüllten Regalen und Fässern kann man ab und an sauber verputzte Wände wahrnehmen. In zwei der Kellerräume befinden sich im natürlichen Steinfußboden zwei Brunnen in denen ganzjährig sauberes Quellwasser sprudelt. Sprossen führen zum Wasser hinab. Die Brunnen dienen neben der Trinkwasserversorgung wohl auch zur Butteraufbewahrung und Getränkekühlung.

In einem Nebenraum des Seitentraktes, ebenfalls mit Blick auf den See, befindet sich ein trickreich gebautes steinernes Becken von der Größe einer doppelten Bettstatt mit einer großen Feuerstelle darunter. Ein steinerner Tritt von zwei Stufen erleichtert das Einsteigen in das tiefe Bassin. Ein gekachelter Kamin führt an der Seite des Beckens nach oben zum Dach. Die alten, gut erhaltenen Mosaike und Kacheln zeigen fröhliche, bukolische Szenen mit nackt badenden Elfen an einem sommerlichen See. Mithilfe einer Handpumpe kann das Becken leicht mit Wasser gefüllt werden, ein Abfluss erspart das Ausleeren.
Auch von diesem Ort für Körperpflege, wohltuende Muße, wie auch fü̈r sinnesreiche Erlebnisse, kann man direkt ins Freie gelangen, jedoch erreicht man von hier aus neben einem Zugang zur Terrasse auch einen Weg, auf dem häufig einzelne Rosenblühten liegen.
Verschlungen führt er abwärts durch den Garten zu einer Bucht mit weißen Sandstrand und zu einem kleinen Steg. Etwas abseits, so dass es nicht stört sieht man ein Bootshäuschen, in dem man sich wohl auch umziehen kann.

Und obgleich das gesamte Anwesen einen so idyllischen und arglosen Eindruck vermittelt, beschleicht Erdmagier ab dem fünfzigsten Zirkel, die sich dem parkähnlichen Gelände und dem Haus nähern, die Ahnung, dass über alldem ein besonderer Schutz liegt. Magier, die den fünfundsiebzigsten Zirkel erreicht und ihr gesamtes Leben intensiv der Magie gewidmet haben, sind sich dagegen sicher, dass das Gebäude schier uneinnehmbar ist. Begeben sich Magier über dem 123zigsten Zirkel an diesen Ort, verspüren sie die Gewissheit, dass die Sicherheitswehr, die über dem Komplex liegt, unbezwingbar ist. Versuchten sie den Schutz zu ergründen, glitten ihre Gedanken ab und verloren sich ins Leere. Waren sie wieder Herr und Frau ihrer Sinne wussten sie aus irgendeinem unerfindlichen Grund, das wenn drei Eingeweihte, selbst wenn diese getrennt durch Raum und Zeit auftraten, gemeinsam eine Formel im besonderen Rhythmus tonierten, keine Macht der Welt diesem Gebiet etwas anhaben konnte. Jeder Versuch Schmähliches zu vollbringen würde zwecklos sein. Unsägliche Angst stieg in ihnen auf … und sie wussten tief in ihrem Innern, dass sie keiner dieser Drei waren oder je sein würden.
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