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 Baumhaus unterhalb von Duckberg

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Murugan DeVir

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Anzahl der Beiträge : 3
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BeitragThema: Baumhaus unterhalb von Duckberg   So 10 Apr 2011, 14:03

Um Euch mein Zuhause zu beschreiben, sollte ich euch erzählen wie es entstand:

Als Murugan das erste Mal an Adamants Seite das Tal der tausend Seen betrat, war der Anblick der Natur gewaltig und atemberaubend. Mit seiner Aufnahme in den Bund der Freimaurer, wusste er dass dieses Tal sein neues Zuhause geworden ist. Er hatte sich in die idyllische Landschaft verliebt. Als Adamant dann aufbrach um eine wichtige Mission zu erfüllen, war Murugan auf der Suche nach einem geeigneten Heime. Wie üblich sagten ihm das Dorf und auch die Stadt eher weniger zu, also streunte er durch die Natur. Eines späten Nachmittages gelangte er unterhalb von Duckberg an einem der tausend Seen und erblickte in den letzten Zügen, der untergehenden Sonne, eine majestätische Eiche. Ihr Blätterwerk schien sich in ein rötliches Bad zu tauchen, ihr Stamm so dick, dass drei Menschen diese nicht umfassen könnten. Die Äste der majestätischen Eiche verzweigten sich, wie üblich, sehr früh. Ihre Form der Verzweigung war einmalig, als wenn die Eiche mich einladen wolle, in ihrem Schoß eine Wohnstätte zu errichten.

Murugan empfand eine Eiche als richtige Wahl, vor allem wenn man bedenkt, dass die Eiche gegen verschiedenen Entzündungen, leichte Brandwunden oder Schnitten hilft. Nachdem er eine Nacht an den Wurzeln der Eiche schlief und erquickt aufwachte, fand er die Überwindung die Enge von Duckberg aufzusuchen und die benötigten Handwerkzeuge zu erstehen, sowie einzelne Hilfsmittel. Danach streifte Murugan durch die Wälder und suchte nach geeignetem totem Holz. Diese Suche war langwierig und zeitaufwendig, denn nur wenn man lange genug sucht, schädigt man nicht die Natur und findet trotzdem tote Hölzer die auch aus einem Hartholz bestehen und sich noch nicht durch Tiere oder anderen Gründen im Zerfall befinden. Als diese Arbeit getan war, musste Murugan geeignete Balken zurecht sägen und den Gegebenheiten der Verästelung anpassen, so dass die Konstruktion stabil aber auch mit einfachen Holzverbindungen, so in der Eiche eingepasst werden kann, ohne der Eiche selbst auch nur ein Drahtstift in die Rinde zu stoßen. Zur Vereinfachung der Arbeit passte er, an der Eiche, ein Flaschenzug an, denn alleine ohne solche Hilfe wäre diese noch beschwerlicher wenn nicht gar unmöglich. An einer Verletzung könnte die Fäulnis auch einen majestätischen Baum, wie die Eiche eine ist, dahinraffen und qualvoll sterben. Obwohl diese Konstruktion, in sich geschlossen schon ein stabiles Fundament, in zwei Menschhöhen, darstellt, wurde dieses nochmal mit lockeren Kreuzverbänden, damit der Baum weiterhin arbeiten kann und mit etwas Filz zum Schutze der Eiche gesichert. Als die etwas unorthodoxe Konstruktion errichtet war, konnte Murugan diese mit einem Dielenboden bedecken, dieser natürlich in leichter Neigung angebracht werden muss, damit auch eventuell eintretendes Regenwasser abfließen kann. Da es sich bei dem Dielenboden und der Konstruktion um totes Holz handelt, konnte er diese auch mit Holzbolzen sichern. Nachdem Murugan eine Balkenlage in der nächstmöglichen Höhe in den Ästen errichtete, konnte er endlich um den Stamm herum eine Wand errichten. Falls sich jemand ein sauberes und an der Schnurr gezogenes Quadrat vorstellt, so irrt er sich. Die Wand war so erbaut, wie es der Baum, die Äste und die Konstruktion erlaubten, schief und nicht besonders gerade. Auf der Balkenlage errichte Murugan nun mehre Sparren, die sich an dem Stamm schmiegen und mit den üblichen Methoden gesichert wurden. Nachdem Murugan die Dachlatten im regelmäßigen und errechneten Abstand angebracht hatte und diese ausnahmsweise mit Drahtstiften zusätzlich sicherte, konnte er endlich seine geschnitzten Holzschindeln verteilen. Zusätzlich zu Schindeln benutzte er Filz, vor allem am Stamm, um die Möglichkeit des Wassereintritts einzudämmen.

Als einfacheren Aufstieg zu seinem Baumhaus befestigte er noch ein Seil an der „Eingangstür“, dass netterweise mit mehreren Knoten versehen wurde. Zusätzlich erbaute er Fenster oder sagen wir einfach geschwungene Löcher in der Wand mit der Möglichkeit sie von innen zu verschließen. Schließlich muss ein Baumhaus immer gut gelüftet sein, damit die Feuchtigkeit keine Schäden anrichtet. Auf der Innenseite der Wände trug er eine Hanfschicht auf, während er diese gleichzeitig mit Lehm und Stroh Verputzte. Die Außenseite hingegen verzierte er mit langwieriger und akribischer Feinarbeit mit verschiedenen elfischen Schnitzbildern und –mustern. Als er fertig war, war er zwar unzufrieden, dass diese nicht, nach seiner Meinung, annähernd an das elfische Original heranreichten, aber er beließ es, um sich nicht zu verkünsteln. Als Einrichtung knüpfte er sich eine Hängematte und aus den Kiefernresten zimmerte er ein Tisch mit 4 Baumstümpfen die als Hocker dienten. Als einzigste Wärmequelle des Raumes kaufte er sich widerwillig ein Kohlebecken. Er hatte noch vor, vor dem Baumhaus eine Feuerstelle zu errichten und dort Steine zu erhitzen, damit diese den Raum erwärmten. Weitere Möbel hielt er zurzeit als unnötig, bis auf einer Truhe, die seine Kleidung aufbewahren sollte. Als letzten Schritt erschuf Murugan noch eine Falltür im Baumhaus, für eventuelle Notfälle oder einfach nur um Dreck zu entsorgen.

Als er zum Schluss das Baumhaus betrachtete, ward Murugan fast Zufrieden.

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